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Di

09

Apr

2019

Parteitag der Münsterland-FDP mit Nachwahlen

Es herrschte eine durchweg positive Stimmung auf dem Parteitag der Münsterland-FDP, der am Montagabend in Münster-Roxel stattfand. Der für ein Impulsreferat angereiste Verdener FDP-Abgeordnete Dr. Gero Hocker erhielt kräftigen Beifall, als er den Vorsitzenden der Münsterland-FDP, den Bundestagsabgeordneten Karlheinz Busen aus Gronau für seine Schwerpunktthemen im Bundestag lobte. Die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht, das Verbot von Windkraftanlagen in Wäldern und das Abschaffen unwürdiger Tiertransporte seien für die Freien Demokraten wichtige Themen.

 

Karlheinz Busen selbst setzte in seiner Rede zu den angereisten 99 Delegierten andere Schwerpunkte. Vorrangiges Thema in Münster bleibe der Wohnungsbau, den man nur durch den Abbau von Bürokratie und den Verzicht auf immer neue Bauvorschriften beschleunigen könne. Auf totale Ablehnung stieß bei den Freien Demokraten die Idee der Grünen, Wohnungseigentümer zu enteignen. Dem wollen die Liberalen „Freiheit, Selbstbestimmung und den Schutz des Eigentums“ entgegen setzen.

 

Als eines der wichtigsten Themen in den Flächenkreisen rund um Münster sieht Karlheinz Busen die Mobilität und Erreichbarkeit der Zentren an. Um den ländlichen Raum attraktiv zu halten, biete hierbei die Forschung immer mehr kreative Lösungen an. Voraussetzung dafür aber sei, dass die Digitalisierung konsequent vorangetrieben werde. Forschung und Innovation sieht Busen auch als wichtigste Voraussetzung für den Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätze im Münsterland an.

 

Bei den Nachwahlen zum Bezirksvorstand der Freien Demokraten wurden die LWL-Landesrätin Judith Pirscher aus Münster und der Steinfurter FDP-Landtagsabgeordnete Alexander Brockmeier zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Dr. Thomas Schulze-Eckel und Wiebke Reering aus dem Kreisverband Steinfurt sowie Maximilian Kemler und Heinrich Götting aus dem Kreisverband Münster bestimmten die Delegierten zu neuen Beisitzern.

Mi

20

Mär

2019

FDP: Anbau eiweißhaltiger Hülsenfrüchte stärken

Wir wollen mit einem Antrag im Bundestag den Anbau von Leguminosen, also eiweißhaltigen Hülsenfrüchten (z.B. Soja) hierzulande stärken. Diese werden hauptsächlich für Tierfutter benötigt, um die notwendigen Eiweiße zu liefern. Derzeit wird Soja vor allem aus Südamerika importiert.

 

Im Ausschuss outeten sich SPD und Grüne: Sie wollen den Fleischkonsum drastisch reduzieren – das ist eine Politik vorbei am Verbraucher. Und klimaschädlich ist das auch. Denn in Brasilien wird der Anbau von Nahrungspflanzen u.a. auf Waldflächen verdrängt. Hier könnten die grünen Ideologen einmal international etwas fürs Klima tun – doch mit ihrem Abstimmungsverhalten beweisen sie einmal mehr, dass es ihnen nicht um die Rettung des Klimas, sondern um Wählerstimmen durch eine Gefühlspolitik geht.

 

Unseren Antrag zum Nachlesen findet ihr hier

Do

14

Mär

2019

FDP: Keine Lobbyisten in Europäische Behörden

Behörden müssen auf Basis wissenschaftlicher Fakten Entscheidungen treffen. Eine Politik, die auf Grundlage von Gefühlen Gebote und Verbote erlässt, lehnt die Fraktion der Freien Demokraten im Bundestag ab. Wenn die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit nicht nur Experten sondern auch Vertreter von grünen Lobbyverbänden im Verwaltungsrat hätte, wären Fakten basierte Entscheidungen nicht mehr gewährleistet. Statt Ideologie brauchen wir wissenschaftliche Expertise in solchen Gremien.

Di

12

Mär

2019

Bilanz der FDP zu einem Jahr GroKo

Seit einem Jahr gibt es diese GroKo. Ein Trauerspiel ist das Regierungshandeln insbesondere in der Digitalisierung. Ausgerechnet eine Ministerin aus dem Münsterland meint, dass #5G nicht bis an jede Milchkanne gebraucht werde. Das ist falsch! Gerade die hochmodernen landwirtschaftlichen Betriebe brauchen Zugang zum schnellsten Internet. Mit der Digitalisierung lässt sich zum Beispiel der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln noch zielgenauer steuern, wodurch die ausgebrachte Menge automatisch sinkt. 5G auf dem Land sollte im Interesse aller sein!