FDP Münsterland

Freie Demokraten stellen die Weichen für die Landtagswahl 2022

Bezirksvorsitzender Henning Höne MdL

Auf einem Bezirksparteitag haben die Freien Demokraten im Bezirksverband Münsterland am 20.03.2021 personelle Weichen für die Landtagswahl 2022 gestellt. 100 Delegierte kamen in der Stadthalle Ahlen unter strengen Corona-Bedingungen zusammen. Die Aufstellung diente der Vorbereitung der Wahlversammlung der FDP NRW, die im Juni stattfinden wird.

 

Der Bezirksvorsitzende Henning Höne stimmte die Delegierten auf die Landtagswahl ein. Unter Beteiligung der FDP habe die Landesregierung in den letzten Jahren viele positive Impulse setzen können. So habe die Landesregierung seit 2017 zum Beispiel die Förderschulen gerettet und den Ärger um G8 und G9 beigelegt. Für die nächste Legislatur gelte es, die Schulfreiheit zu stärken und mit dem Ausbau von Talentschulen gerade schwächeren Schülerinnen und Schülern Bildungschancen bieten. Die Neueinstellungen bei der Polizei seien auf Rekordniveau. Dieses Niveau gelte es zu halten, um die Präsenz der Polizei auch in der Fläche zu stärken. Bei den Kommunalfinanzen konnten Benachteiligungen des ländlichen Raumes, eingeführt durch die rot-grünen Landesregierung, abgebaut werden. Für die nächste Legislatur sollten die Freien Demokraten dafür kämpfen, den Dschungel von Förderprogrammen und -progrämmchen zu lichten. Stattdessen sollte die Finanzausstattung der Kommunen allgemein gestärkt werden. Höne: „Die Kommunen wissen selbst am besten, wo der Schuh drückt.“

 

Für die Landesliste der FDP NRW zur Landtagswahl 2022 nominierten die Delegierten folgende Kandidatinnen und Kandidaten:

 

  • Spitzenkandidat: Henning Höne (Coesfeld)
  • Platz 2: Markus Diekhoff (Drensteinfurt)
  • Platz 3: Maximilian Kemler (Münster)
  • Platz 4: Beate Harmsen (Emsdetten)
  • Platz 5: Sabine Schäfer (Lüdinghausen)

 

 

Gastredner beim Parteitag war der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion NRW, Christof Rasche. Rasche berichtete von der Arbeit der NRW-Koalition: „Die liberale Handschrift ist seit 2017 im Regierungshandeln in NRW spürbar – auch in der Corona-Politik. Auf die liberalen Werte geben wir in der Pandemie besonders Acht“, versprach Rasche den Anwesenden.