Luftverkehrsteuer ist ein Genickschlag für den FMO

"Die von Union und SPD geplante Luftverkehrsteuer ist ein Genickschlag für den Flughafen Münster/Osnabrück", so der Bundestagsabgeordnete und Bezirksvorsitzende der FDP im Münsterland, Karlheinz Busen.

 

Karlheinz Busen erklärt zur von Union und SPD geplanten Erhöhung der Ticketsteuer für Flüge im Inland und in andere EU-Staaten um 76 Prozent:

 

"Die geplante Luftverkehrsteuer bedroht die Existenz des Flughafens Münster/Osnabrück. Regionalflughäfen verbinden hauptsächlich die Regionen innerhalb Deutschlands und Europas miteinander. Wenn wir zulassen, dass unser regionaler Flughafen der Luftverkehrsteuer zum Opfer fällt, schwächt das die Struktur im Münsterland. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Heimatregion abgehängt wird.

 

 

Die Erhöhung der Luftverkehrsteuer hilft auch nicht dem Klima, sondern füllt nur die sowieso schon vollen Taschen des Bundesfinanzministers. Wer fliegen möchte, sucht dann künftig die großen Flughäfen auf und fliegt von dort an sein Ziel – der Flugverkehr an den internationalen Drehkreuzen in Deutschland wird so nur noch weiter zunehmen. Hilfreich wären dagegen Maßnahmen, um das Fliegen klimaneutral zu machen, zum Beispiel mit synthetischen Kraftstoffen. Bei Steuererhöhungen arbeitet die Regierung schnell, bei der Einführung von Forschungsmitteln zur Innovationsforschung warten wir dagegen seit Jahren auf eine Umsetzung der Versprechungen."